"Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes."
(Der Apostel Paulus an die Christen in Korinth, Die Bibel, 1. Korintherbrief, Kapitel 4 Vers 1)
Artikelübersicht > Gehorsam gegenüber Gott
„Jetzt erst habe ich richtig verstanden, daß Gott keinen Menschen wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt, sondern daß er jeden liebt, der an ihn glaubt und nach seinen Geboten lebt.“
Apostelgeschichte 10, 34+35
Jesus sagt: „Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch nach meinem Wort richtet, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten. Gott wird dadurch verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und ihr euch so als meine wirklichen Jünger erweist.“
Johannes 15, 7+8
Wir suchen überall nach Wegen, unser Leben besser zu gestalten und wünschen uns, mehr zu erleben, dass Gott da ist in unserem Alltag. Wir wollen etwas Enormes, etwas Übernatürliches erkennen. Oftmals ist uns kein Weg zu weit, kein Buch zu teuer und keine Veranstaltung zu unbequem: Wir wollen erfahren, was wir tun können und wir wollen erfahren, was die haben, bei denen wir Gottes Handeln wahrnehmen.
Zu selten ist es der Fall, dass wir genau hinsehen und wirklich erkennen, was der Unterschied ist – wenn wir Menschen treffen, die nicht nur über Gott reden sondern von Gott her reden und ihr Leben in seiner Kraft gestalten.
Der Unterschied ist, dass diese Menschen, in deren Leben Gott handelt, deren Gebete etwas verändern, Menschen sind, die den Kontakt zu Jesus Christus sehr intensiv leben. Sie sind gehorsam in dem, was Gott ihnen zeigt. Sie handeln nach dem, was sie von Gott verstehen und wenn es noch so klein und noch so wenig ist. Sie warten nicht auf den großen Moment sondern sind in jedem Moment bereit, Gott zu folgen. Sie fragen Gott, bis sie verstehen und handeln dann nach dem, was sie verstanden haben. Gott segnet dieses Verhalten.
Wenn wir so handeln, sind wir die, die der Geist Gottes treibt, wie es in Römer 8, 14 heißt. Wenn wir nicht handeln, wie Gott es uns zeigt, sind wir Gott ferner. Dann denken wir manchmal: „Gott ist überhaupt nicht da und interessiert sich nicht!“ Dabei liegt es nur an uns! Die Gnade Gottes ist da, die Tür ist weit offen. Wir können jederzeit durch diese Tür gehen und Gehorsam leben gegenüber Gott – nicht gegenüber dem, was Menschen sagen, was Gott sagen und meinen würde, sondern gegenüber dem, was wir selber erkennen, was Gott uns sagt und was er meint. Denn der Geist Gottes ruft uns selbst in all das hinein. Wir brauchen dafür nur in den wenigsten Fällen tatsächlich die Hilfe eines Menschen von außen. Es ist die Frage, was Du selbst im Gebet erkennst. Es ist die Frage, was Du selbst in dir spürst, was Du tun solltest – und es ist die Frage, ob Du danach handelst. Oder denkst Du: „Ich warte auf jemand, der mir sagt, dass ich das und das tun soll.“ Wenn Du handelst, wie Du es von Gott erkannt hast, dann bist Du treu im Geringen, (Matthäus 25) dann kann er Dich über mehr setzen. Wenn Du nicht danach handelst, dann hast Du entschieden, dass Du in diesen Dingen ohne Gott leben willst. Wir sollen Gott nicht widersprechen. Und wir sollen ernsthaft prüfen, ob es der Wille Gottes ist, was wir erkennen. Wir sollen fragen: Ist das der Weg Gottes, den wir gehen?
Viel zu leicht schicken wir andere Menschen vor, die uns sagen sollen, was Gott will oder die uns sagen sollen, dass Gott nicht das wollen würde, was wir schon längst im Herzen erkannt haben. Die Apostelgeschichte wäre nicht geschrieben worden, wenn die Christen damals sich so verhalten hätten! Also, lasst uns ernst nehmen, dass Gottesfurcht nicht nur ein Wort ist, sondern eine Sache ist, zu der wir berufen sind. Der Gehorsam gegenüber Gott verändert diese Welt. mein Gehorsam und Dein Gehorsam. Dann handelt Gott.