ChristusZeugnis.de

"Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes."
(Der Apostel Paulus an die Christen in Korinth, Die Bibel, 1. Korintherbrief, Kapitel 4 Vers 1)

Mein Weg mit Gott

Ich, Stefan A. Hoyer, bin der Betreiber von ChristusZeugnis.de. Ich möchte Ihnen gerne ein paar Dinge über mich und meinen Weg mit Gott sagen.
Warum? Weil man eine christliche Botschaft nie losgelöst von dem Menschen betrachten kann, der sie vermittelt. Es ist nötig, genau hinzusehen und zu fragen: "Wer sagt mir das?" Wenn es um die Sache Gottes geht, ist eine gewisse Offenheit erforderlich, denn wie kann man wirklich von Gott sprechen, ohne auch von sich selbst zu sprechen?

image Ich bin Jahrgang 1968, komme aus dem kleinen Dorf Kransmoor im Südkreis Cuxhaven (zwischen Bremerhaven und Bremen).
Seit 1993 bin ich verheiratet mit Kornelia. Wir haben drei Töchter (Rebekka: 1996, Eliane: 2001, Mina: 2005) und einen Sohn (Nicolas: 2003).

Dank meiner gläubigen Eltern und Großeltern machte ich schon früh echte und gute Erfahrungen mit Gott. Trotzdem hatte ich einen weiten Weg, bis ich mit Gott leben konnte.

Frieden mit Gott
Meinen Frieden mit Gott fand ich im Alter von knapp 18 Jahren 1985 auf einer Silvesterfreizeit der Rufer. Das Wesentliche an dieser Bekehrung möchte ich kurz darstellen, weil es mich auch heute noch prägt:
Mir war schon als Kind klar, dass es Gott gibt und dass jeder Mensch irgendwie einen Umgang damit finden muss - ob er will oder nicht. Ich kannte als Jugendlicher viele Christen, die ein Leben lebten, dass mir in keiner Hinsicht toll erschien. Diese Leute schienen den lebendigen Gott mit ihrer eigenen Moral zu verwechseln. Ich war fest entschlossen, nie so zu werden ... Ich kannte nur sehr wenige Christen, die ich überzeugend fand.
Aus Liebeskummer und in einer akuten Verlegenheit in Bezug auf die aus Herzensgründen ausgefallene Silvesterparty, ließ ich mich überreden, mit zu der christlichen Freizeit zu fahren. Kurz vor Silvester kam es nach einem Disput in der Gruppe zu einem längeren Gespräch zwischen mir und Michael, dem Leiter der Freizeit, über Gott und sein Bodenpersonal. Wir standen bei -10 Grad ohne Jacke im Schnee und rauchten eine Zigarette nach der anderen. Nach und nach verstand Michael mein Problem mit der Moral der Christen. Wir sprachen über Gott, über die Freiheit, zu der Jesus Christus uns befreit hat und über den Heiligen Geist, der in uns wohnt, wenn wir Gott glauben. Plötzlich merkte ich, dass Gott sich nicht hinter einer Moral versteckt, dass er längst da ist und bereit ist, mit mir zu leben. Ich spürte sogar körperlich, dass es keine Grenze zwischen mir und Gott gibt. Das war der Moment, wo ich begonnen habe, gerne und aus ganzem Herzen mit Gott zu leben.

Nach diesem Erlebnis war ich nicht sehr geschwätzig, aber wer mich kannte, sah mir an, dass etwas Großes mit mir geschehen war. Ich schloss mich damals der Baptistengemeinde in Osterholz-Scharmbeck an.

Nach dem Abitur ging ich 1988 nach Hamburg, wo ich aus Interesse an der Wissenschaft - und mit dem großen Wunsch, meinen baptistischen Horizont zu erweitern - Theologie an der Universität studierte. Nach einer Studienpause und einem Auslandsaufenthalt kamen die Fächer Geschichte und Pädagogik dazu. 2001 beendete ich mein langes, interessantes und glückliches Studium.

Neben dem Studium war ich schon seit 1999 unternehmerisch tätig. Seit 2000 bin ich Internet-Dienstleister mit dem Schwerpunkt Website-Optimierung für Menschen und Suchmaschinen.

Christliches Engagement
Mein christliches Engagement war schon immer vielschichtig. Ich leitete unter anderem die Jugendgruppen von zwei evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden, sowie die Jugendarbeit und den Gebetskreis in der baptistischen Oncken-Gemeinde, in der ich eine sehr gesegnete und prägende Zeit erlebt habe. Durch die Teilnahme an einem "BidE"-Wochenende und die spätere Mitarbeit bei "Begegnung in der Ehe" veränderte sich mein geistliches Leben ab 1999 deutlich. Es erfolgte eine Neuorientierung und Hinwendung zu charismatischem Christentum, das ich bis dahin eher gemieden hatte.

Ordinierte Geistlichkeit
Von April 2002 bis März 2004 war ich hauptberuflich im geistlichen Dienst tätig in der Charismatischen Gemeinschaftskirche (eine bischöfliche Kirche estnischen Ursprungs mit ostkirchlichen, anglikanischen und freikirchlichen Elementen).

Gott im Alltag
Eine ständige Veränderung gerade in geistigen und geistlichen Kontexten halte ich für existenziell. Nach dieser Erkenntnis handelnd habe ich eine intensive und oftmals erfüllende kirchliche Arbeit verlassen, als mir deutlich wurde, dass Gott mich nicht auf der Kanzel und in Seelsorge-Gesprächen benötigt.
Entgegen meiner ersten Idee gab es danach keine neue Berufung zu einer bestimmten geistlichen Tätigkeit. Die Sache mit Gott ist seitdem für mich "alltäglich": Ich versuche, das Licht nicht am Scheinen zu hindern, das Gott in mich hinein gelegt hat. Das ist nicht leicht in einem gut laufenden Job und mit einer großen Familie. Aber Gott wäre nicht Gott, wenn das für ihn ein Problem wäre.

"Und sonst so?"
Ich bin sehr froh über die Mitgliedschaft in zwei religiösen Gruppen:
1. Manager im Gebet (ein loser und überkonfessioneller Zusammenschluss christlicher Manager) und
2. Christuskirche Altona (seit November 2007 meine Gemeinde).
Andachten und Impulse veröffentliche ich in sehr unregelmäßigen Abständen hier, auf Christuszeugnis.de

Stand: 26. April 2008