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"Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes."
(Der Apostel Paulus an die Christen in Korinth, Die Bibel, 1. Korintherbrief, Kapitel 4 Vers 1)

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Sünde, Vergebung und Gnade

Ein prophetisches Wort zu Jeremia 14 und Jeremia 15,1-9

Beim Bibellesen bin ich immer wieder auf die obigen Abschnitte gestoßen. Irgendwann habe ich nicht mehr gesagt: „ Ach, das ist ja nur Altes Testament!“. Ich habe Gott gefragt, wie man den Text heute verstehen kann. Und Gott hat geantwortet:

„Ich habe meinen Kindern damals gesagt, was gut war und sie wollten nicht hören. Sie haben sich jeder Verwirrung hingegeben und das dann noch zu meinem Willen erklärt! Durch sein Verhalten hat das Volk Israel mir ins Gesicht geschlagen. Ich bin großmütig und langsam zum Zorn. Wenn ich jedoch zornig werde, dann gibt es keine schnelle Abkühlung. Dann habe ich kein Mitleid! So konnte Jeremia mich nicht umstimmen und später sah er selbst ein, dass mein Zorn gerechtfertigt war.

Damals habe ich mein Volk für seine Vergehen gestraft. Heute strafe ich nur zum Besseren, zum Heil, zur Liebe. Durch Jesus Christus ist das vollkommene Opfer für die ganze Welt und für alle Zeiten gegeben. Wer sich heute auf Jesus Christus beruft, der findet völlige Gnade und meine Hilfe. Ich handle aber auch heute nicht aus Mitleid! Ich bin Liebe aber ich bin nicht „der liebe Gott“. Wer an mein Mitleid appelliert, hat mich nicht verstanden. Ich bin treu aber ich fordere auch Treue ein. Wer mir untreu ist, kann nicht auf mein Mitleid bauen. Mitleid nach eurer Definition ist ein Werkzeug des Teufels. Dieses Mitleid ist ein Merkmal, das ich nicht trage. Ich bin barmherzig und gnädig. Ich vergebe jede Schuld, die ihr mir bekennt – aber ich wische nicht eine Schuld weg, die geleugnet wird.

Die falschen Propheten der heutigen Zeit sind in zwei Lagern:
1. sie leugnen die Sünde und
2. sie leugnen die Gnade und die Vergebung.
Zu beiden Gruppen bin ich hart und unnachgiebig. Ich will jeden Menschen aus Verkehrtheit und Verdrehtheit erretten und befreien. Wie kann ich das aber, wenn niemand mehr etwas verkehrt nennt? Ich will den Menschen meine große Gnade geben. Sie sollen sehen, dass meine Gnade das Fundament ihres Lebens ist. Wer die Schuld und die Vergebung leugnet, beraubt die Menschen meiner Gnade und meiner Liebe. Wer andererseits keine Gnade annimmt und keine Gnade predigt, mindert die Vergebung und lässt die Menschen in der Schuld der Selbstgerechtigkeit und der Werkgerechtigkeit. Mit diesen falschen Propheten und ihren Jüngern habe ich keine Gnade! Wer nicht zu mir umkehrt, wird erleben, dass ich nicht mit ihm bin. Wer sich nicht in Christus birgt, der wird der Macht des Feindes ausgeliefert sein und sich immer weiter in Verwirrung verstricken.

Wenn Du mit Menschen umgehst, dann sprich von Schuld und von meiner Vergebung! Sprich von meiner Gnade und handle auf der Basis von Vergebung und Gnade. Wenn Du vergibst und gnädig bist, dann wird Dir in allem Vergebung und Gnade begegnen. Sprich von der Schuld, die jeder Mensch hat, der nicht mit mir lebt. Sprich von dem neuen Leben, das ich allen gebe, die zu mir umkehren.“

Mich haben diese Worte sehr bewegt. Gott redet auch heute noch direkt zu seinen Kindern – sonst würde diese Website keinen Sinn haben! Für jede prophetische Rede gilt aber, dass wir alles betend überprüfen sollen: Paulus sagt dazu: „Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest!“
(Die Bibel, der erste Brief an die Thessalonicher, Kapitel 5, 19-21)